von Anna Bock

„Juhu! Ab in die Sporthalle, schnell Leibchen anziehen, Trinkflasche einpacken und schon kann es losgehen!“ Am Dienstag, den 12.03.2019, fand wieder das jährliche Turmballturnier der Klassen 1 - 4 der Franziska-Lechner-Grundschule Edling statt.

Auf einem Turmballfeld spielten die ersten und zweiten Klassen gegeneinander und auf einem zweiten Turmballfeld wetteiferten die Dritt- und Viertklassler um die Plätze.

Je sechs Feldspieler und ein Turmballmeister versuchten den Ball durch sicheres Zusammenspiel, Taktik und Geschick in den Basketballkorb zu befördern. Nur bei dreimaligen sicheren Zupassen durfte der Ball an den Turmwächter weitergegeben werden. Alle gaben ihr Bestes und kämpften so gut sie nur konnten für ihr Team und ihre Klasse.

Teils taktisch äußerst ausgeklügelt spielten die Schüler fair gegeneinander, feuerten sich eifrig an und organisierten zum Teil sogar ihre Auswechselungen selbstständig. Der Teamgeist in allen Klassen war deutlich spürbar.

Die Freude und Begeisterung, mit welcher die Kinder sich bei diesem Sportevent beteiligten, war in den freudestrahlenden Gesichtern der Grundschüler zu sehen.

Am Ende des Turniers erzielten die Klasse 1b den 4.Platz, die Klasse 1a den 3.Platz, die Klasse 2a den 2.Platz und die Klasse 2b den Titel innerhalb der Jahrgangsstufen 1 und 2.

 

Bei den Größeren ging es wie folgt aus: Klasse 3a und Klasse 3b teilten sich den 3.Platz, Klasse 4a erreichte den 2.Platz und den Titel holte sich dieses Jahr innerhalb der Jahrgangsstufen 3 und 4 die Klasse 4b.

Ein Applaus gebührt jedoch allen Klassen, denn ihr alle wart super und ihr habt vor allem alle sportlich fair gekämpft!

 

Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Lehrkräfte, die bei der Organisation des Turmballturnieres so tatkräftig mitgeholfen haben. Danke!

von Pia Fichtner-Weyh

– das Motto des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. 03. 2019 knüpft an die Aussage der ehemaligen Rektorin Eva Raab an, unter deren Leitung die gelebte Inklusion an der Franziska-Lechner-Schule ihren Anfang nahm. „Wir machen uns auf den Weg“, meinte Eva Raab zuversichtlich vor fünf Jahren, als das erste Kind mit Down-Syndrom eingeschult wurde. Auf-den Weg-machen bedeutete damals und auch heute, dass wir die Gesellschaft und das Bildungssystem öffnen, um durch wechselseitige Anerkennung und Lernen aneinander auch besondere Menschen in der Schule und unserem Leben willkommen zu heißen.

Daher bekamen die jetzigen Schulleiter, Markus Gallesdörfer und Michael Schnappauf heute von zwei Eltern eine Urkunde verliehen – „als Dank und Anerkennung des besonderen Engagements für Kinder mit Down-Syndrom“. Mittlerweile besuchen zwei Kinder jeweils eine Klasse der Grund- und der Mittelschule, Anne Kuchta und Manuel Guggenmos. Engagierten Lehrkräften –wie Frau Miller, Frau Bichler, Frau Artmann und Frau Zellner- sowie den beiden Schulbegleitungen der Kinder ist es neben der Unterstützung der Schulleitung zu verdanken, dass der Wunsch der Eltern nach dem Besuch der Edlinger Schule in Erfüllung gehen konnte. So lernt Manuel bereits in der 5. Jahrgangsstufe nach seinem Lehrplan, während Anne nun seit mehr als einem halben Jahr in der zweiten Klasse integriert ist.

Die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen gestalteten ein riesiges Plakat zum Thema Down-Syndrom, das von der Sozialpädagogin Sarah Miebach, die dies motiviert und im Vorfeld Aufklärungsarbeit geleistet hat, präsentiert wurde.  Informationen und Kenntnisse können Ängste verdrängen und Vorurteile ersetzen, so „dass jeder Mensch willkommen geheißen, geschätzt und respektiert wird, so wie er ist“ (Text der Urkunde). Alle 18 Klassenleitungen waren involviert  und trugen ihren Teil zum Ganzen bei, mit Videos und Gesprächen innerhalb sämtlicher Klassen. Daher kann man von einer Beteiligung der gesamten Schule sprechen!

Am Ende waren sich alle einig: „Wir sind auf dem Weg und werden diesen auch nicht verlassen.“

von Gabriela Demmel

Am Samstag, den 23.02.2019, frischten zwölf Lehrerinnen, zusammen mit einem aktiven Sanitäter des Roten Kreuzes der Abteilung Wasserburg, ihre Erste Hilfe Kenntnisse auf. Zusammengefasst war die Veranstaltung sowohl informativ, lehrreich als auch gleichzeitig kurzweilig. Geschult wurden sie dabei zu den Thematiken Unfall im Straßenverkehr, Verbandstechniken, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Fallbeispielen im Umgang mit akut auftretenden Krankheiten bei Schülern und auch Kollegen.

Jeder konnte dabei Erfahrungen in der praktischen Umsetzung sammeln und feststellen, wie lange und anstrengend drei Minuten Wiederbelebung sein können. Auch der Umgang mit dem, sich in der Turnhalle befindlichen Defibrillator, wurde geschult.

Am Ende gingen alle mit dem sicheren Gefühl, im Ernstfall gewappnet zu sein, nach Hause.

Herzlichen Dank an Mario B. und Petra A. für die Organisation und Durchführung.

von Petra Artmann

  • Ehrung der Schulsanitäter

Am Donnerstag, 31.01.19 stand die zweite Schülervollversammlung ganz im Zeichen von „Ehrungen“.

Die Ausbildung von Schulsanitätern ist mittlerweile zum festen Bestandteil im Schulleben der Franziska – Lechner – Mittelschule geworden und so stellten sich die 12 erfahrenen und die 15 neu ausgebildeten Schulsanitäter im Rahmen der Versammlung der gesamten Schulfamilie vor.

Es vergehen wenige Tage im Schulalltag, wo Schulsanitäter nicht ein Pflaster kleben oder Schüler trösten, wenn sie beim Toben gestolpert und sich die Knie aufgeschlagen haben. Manchmal haben die „Sanis“ sogar die Aufgabe den Rettungswagen einzuweisen. Auch bei Sportveranstaltungen oder dem jährlichen Waldlauf sind sie jederzeit zur Stelle und einsatzbereit.

Für dieses Engagement dankte ihnen der Elternbeirat, vertreten durch Frau Schnettler und Herrn Schwalb,  ganz herzlich und überreichte ihnen ein Geschenk.

Wie auch in den letzten zwei Jahren begleitete Leonie Hoffmann vom Jugendrotkreuz in Rosenheim die Schüler durch den Ausbildungstag  und gestaltete eine informationsreiche und praxisorientierte Ausbildung im Herbst.

Seitdem sind nun die 15 neu Ausgebildeten fest im Dienstplan eingeteilt. Als Verstärkung steht ihnen ein „alter Hase“, d.h. ein erfahrener Schüler aus der 8. oder 9. Klasse, in Sachen „Erste Hilfe“ mit Rat und Tat zur Seite.

 

  • Kennenlerntag

Am sog.  Kennenlerntag der Franziska –Lechner – Mittelschule durchliefen die 20 Schülergruppen  die aufgebauten „Spielestationen“. Diese Riegen setzten sich aus Schülern der Klassen 1 – 9 zusammen und wurden von den größeren Schülern durchs Schulhaus begleitet. Gemeinsam durften sie die abwechslungsreichen Angebote aus Spiel, Spaß und sportlicher Aktivität meistern und fleißig Punkte sammeln. Die besten drei Riegen freuten sich über viel Süßes als Belohnung.

  • Basketballturnier

Das Basketballturnier wenige Tage vor Weihnachten hat ebenfalls an der Schule Tradition. Hier spielten sowohl die 5. und 6. Klassen als auch die 7.  bis 9. Klassen gegeneinander. Dass die Mannschaften sogar beim Ballwurf des Gegners klatschten und sich begeisterten, zeigte mit wieviel Freude dieses Turnier ausgetragen wird. Fairness, so wurde mehrfach gelobt, schrieb man in allen Jahrgangsstufen ganz groß. Die besten Mannschaften erhielten als Anerkennung den „Wanderpokal“ überreicht. Auch heuer forderten die Neuntklassler die  Lehrer heraus. Obwohl unsere Großen vollen Einsatz zeigten, konnten sie die Mannschaft der hochmotivierten Lehrkräfte nicht bezwingen. Stellvertretend durften die beiden Leitungen der neunten Klassen den großen Pokal in das Lehrerzimmer bringen, wo er jetzt auf die nächste Herausforderung wartet.

  • Weihnachtstrucker

Gerne nahm die ganze Schulfamilie an der Aktion „Weihnachtstrucker“ teil. Das Engagement der Schüler und Eltern war auch diesmal wieder enorm und so konnten den Johannitern kurz vor Weihnachten viele Pakete übergeben werden, die in den Norden von Rumänien gebracht wurden. Schön war es, die Bilder der glücklich Beschenkten auf der Leinwand zu sehen!

von Pia Fichtner-Weyh

„Wenn sich zwei streiten…“ lautete der Titel des diesjährigen Mitmachtheaters in der Edlinger Turnhalle, an dem sich die gesamte Grundschule beteiligt hat. Vor der Aufführung übten die Klassleitungen die Lieder ein, um so das Theaterstück lebendiger mitgestalten zu können. Schon die Begrüßung übernahmen zwei Schüler. Als Toni Tanner fragte, wer denn Lust hätte auf der Bühne mitzuspielen, schossen die Finger nur so in die Höhe, so dass er sich einfach ein paar der Schülerinnen und Schüler auswählen konnte. Diese wurden witzig mit Kappen oder Hüten mit Fühlern oder Umhängen zu Insekten verkleidet und umbenannt: Plötzlich standen da Kurt Käfer, Rita Raupe oder Viktoria Motte! Durch sanftes oder energischeres Dirigieren, geflüsterte Anweisungen und Erzählungen entwickelte Toni Tanner mit seinen Darstellern die Geschichte:

Kurt ist der tollste Käfer in der ganzen Insektenschule. Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Klasse – Rita Raupe. Sie wird von Kurt und seiner Gang fix und fertig gemacht. Gut dass es da Victoria Motte gibt, die Rita Raupe als Freundin beisteht. Außerdem greift schließlich noch die Schmetterlingsfee ein, um  Kurt Käfer zu einer Verhaltensänderung zu bringen.

Das Stück überträgt kindliche Erfahrungen mit Mobbing und Ausgrenzung und die damit verbundenen Gefühle –Enttäuschung, Kränkung, das Verlangen nach Rache, aber auch Mitgefühl und den Wunsch nach Harmonie- in die Insektenwelt, um dort einen versöhnlichen Schluss herauszuarbeiten. Bemerkenswert, wie Toni Tanner trotz minimaler Kulissen und hauptsächlich mit den rockigen oder ruhigen Rhythmen seiner Gitarre Spannung und Empathie hervorzurufen vermag.

Frau Singer und Frau Zellner hatten Toni Tanners Besuch und die musikalische Vorbereitung der Klassen organisiert.

von Pia Fichtner-Weyh

Eigentlich wollten wir euch für den Winter Handschuhe stricken…

…meinte der Elternbeiratsvorsitzende, Herr Schwalb, bei der Begrüßung der aktiven Schülerlotsen und ihrer Klassen. Dazu habe aber die Zeit nicht gereicht.

Der Elternbeirat, außerdem vertreten durch Frau Schnettler und Frau Helmlinger, dankte den elf Schülerinnen und Schülern mit einem kleinen Präsent und großem Lob. Es seien in diesem Schuljahr keine Eltern verfügbar gewesen, führte Herr Schwalb aus, die diese Aufgabe hätten übernehmen können. Daher wurden freiwillige Helfer aus den größeren Klassen unter der Leitung der Sicherheitsbeauftragten, Frau Katharina Sabatier, von der Polizei professionell ausgebildet. Frau Sabatier teilte die Schüler für ihre Dienste ein und betreute ihre Einsätze. Sie appellierte an die Mitschülerinnen und Mitschüler der Schülerlotsen, sich als Vorbild zu verstehen und selbst an den angewiesenen und gesicherten Stellen die Straße zu überqueren. „Dann machen die kleineren Schüler das auch!“. Auch Konrektor Michael Schnappauf dankte den Schülerinnen und Schülern der sechsten bis achten Jahrgangsstufen für ihr Engagement und die zuverlässig erfüllte Aufgabe.

von Magdalena Fischbacher

Für die Schülerinnen und Schüler der beiden ersten Klassen der Franziska-Lechner-Schule begann der Morgen mit einer großen Überraschung. Der Nikolaus besuchte auch in diesem Jahr, pünktlich zu seinem Namenstag

am 6. Dezember, die schon sehr aufgeregten und gespannten Kinder.

Die Schülerinnen und Schüler begrüßten ihn mit zuvor einstudierten Liedern, sagten Gedichte auf und spielten auf ihren Flöten vor. Der Nikolaus konnte nur Gutes über die Klassen berichten und war sehr zufrieden mit den Darbietungen der Schülerinnen und Schüler. Deshalb gab es auch zu guter Letzt Säcke voll mit Geschenken, die der Nikolaus einzeln an die Kinder verteilte.

von Pia Fichtner-Weyh

Für die Nacht von Donnerstag auf Freitag hatten die beiden Lehrerinnen der dritten Klassen, Frau Bock und Frau Schwarzer,  eine aufregende Lesenacht organisiert. Die Klassenzimmer wurden mit Lichterketten geschmückt und die Nachtlager individuell gestaltet, bevor die Schülerinnen und Schüler zu einer Schulhausrallye aufbrachen. Später wurde noch vorgelesen und nach Wahl geschmökert.

Am nächsten Morgen durften die Kinder gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften frühstücken. In der Bücherei der Franziska-Lechner-Schule wartete bereits Frau Lisa Echcharif, um aus ihrem Buch „Rettung für Nori“ vorzulesen. Es ist vor kurzem veröffentlicht worden und wurde von der Autorin aus Pfaffing fast druckfrisch vorgestellt. Danach durften die Kinder Fragen zum Buch oder zu seiner Entstehung stellen. Obwohl die Schülerinnen und Schüler nach der langen Lesenacht müde waren, folgten sie der Geschichte aufmerksam. Sie stellten wichtige und gute Fragen, so dass sich ein interessantes Gespräch mit der Autorin entspann. Auch viele Eltern folgten der Einladung zur Buchvorstellung. In der voll besetzten Bücherei herrschte eine ruhige und schöne Atmosphäre.

Mit dieser Aktion nahm die Edlinger Schule am bundesweiten Vorlesetag teil, der dieses Jahr unter dem Thema Umweltschutz stand. Frau Echcharifs Buch, ein Mitmach-Buch in liebevoller Aufmachung, handelt vom Schutz der Tiere und erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern regt auch zum Nachdenken über den richtigen Umgang mit ihnen an.  Frau Echcharif, die seit langem Schreibwerkstätten für Kinder anbietet, ermunterte dazu, die eigene Fantasie in Geschichten umzusetzen und ließ „Zauberwörter“ aus einer Schatzkiste ziehen.

Somit hat die Lesenacht auch nachwirkend die Kinder zum Lesen und Schreiben motiviert und allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet.

von Markus Dresp

Diese und viele weitere Fragen mussten die Schülerinnen und Schüler der Franziska-Lechner-Schule beim sogenannten Kennerlerntag beantworten. Ein Tag der dazu dient, dass sich Schüler und Lehrer ein bisschen besser kennen lernen. Dies erfolgt durch die Teilnahme an zahlreichen Spielen. Wie auch in den letzten Jahren haben es die Lehrer den Schülern nicht zu einfach gemacht und Spiele gewählt, die fast alle Schulfächer abdecken und die Kinder aller Altersklassen forderten.

Neben zu erratenden Königshäusern, einer Essensreise, Tabu und Pantomime mussten sich die Schüler in vielen weiteren Spielen beweisen und zeigen, dass sie im Team arbeiten können. Am Ende des Tages fiel die Bilanz aller Teilnehmer durchwegs positiv aus und die Schüler konnten mit einem Lächeln nach Hause gehen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die gesamte Schulfamilie, die zum Erfolg dieses Tages beigetragen hat.

von Katrin Zellner

Das Ensemble „Klassik junior“ nahm im Krippnerhaus die jungen Zuhörer (Klasse 1-5) dieses Mal mit auf eine musikalische Weltreise rund um den Globus. Sie reisten durch 10 Länder und lernten dabei, in eine „süße“ Geschichte (Das Geheimrezept der Radetzky-Torte) verpackt, berühmte Werke von Mozart bis Joplin kennen. Sehr aufmerksam lauschten die Schüler der exzellent vorgetragenen Musik. Der Ohrenschmaus wurde zusätzlich durch kindgerechte Bilder unterstützt, die bis ins Detail liebevoll gestaltet waren. Gleich zweimal durften die Kinder das Konzert mit Bodypercussion und Sprechversen begleiten. Wieder  einmal gelang es dem Ensemble „Klassik junior“ die Mädchen und Buben für klassische Musik zu begeistern.