von Pia Fichtner-Weyh

Die Franziska-Lechner-Schule lud am Freitag, 12. Juli, Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zum Sommerfest ein. Für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat, der Bratwurst- und Käsesemmeln sowie selbstgebackene Kuchen und Waffeleis verkaufte. An dreizehn Stationen konnte man sich bewegen, Spaß haben, Geschicklichkeit trainieren und soziales Miteinander leben.

Geplant und organisiert wurde das Schulfest von den Lehrkräften Markus Dresp, Magdalena Fischbacher, Monika Seitz und Vicky König. Die Stationen wurden von den einzelnen Klassen selbst erarbeitet, aufgebaut und geführt. Damit die Kinder den Überblick über die besuchten Spielstellen behielten, führten sie jeder für sich eine Stempelkarte. Das Angebot der einzelnen Klassen war vielfältig, interessant und bunt: Eierlauf mit Hürden, Jonglieren, Geschicklichkeitsparcours, Besen-Hockey oder Besen-Ball-Slalom, Sockenriechen, Pedalo-Parcours, Dosenwerfen, Sackhüpfen und Zielwerfen garantierten lustige Momente. Daneben konnte man sich noch selbst gestaltete Buttons pressen lassen und so einen eigenen Spruch oder einen witzigen Spitznamen spazieren tragen.

Von 10 Uhr vormittags bis nachmittags um 14 Uhr wurde gefeiert und geschlemmt. Der Berufseinstiegsbegleiter Herr Leimbach brachte sich ein, indem er den Schulhof mit Songs aus den Charts von früher und heute beschallte. Die Schülerinnen und Schüler kümmerten sich auch am Ende wieder um ihre Stationen, indem sie sie abbauten und die benötigten Materialien wieder ordentlich verstauten. Auch das Wetter spielte mit. Obwohl alle mit Regen rechneten und auch Alternativen geplant waren, konnten alle Aktivitäten im Freien stattfinden.

von Pia Fichtner-Weyh

Anlässlich des Schulfestes überreichten Leonarda, Mauricio und Marina aus der Klasse 9b die tolle Summe von 500 Euro an den Elternbeirat, vertreten durch Herrn Schwalb und Frau Kuchta.

Erwirtschaftet wurde dieses Geld durch ein Klassenfotoprojekt, geleitet und durchgeführt von Frau Demmel (Klassleitung 9b).

Frau Kuchta,  gelernte Fotografin, leitete die Schüler der 9b dazu an,  alle Klassen –bei strahlendem Sommerwetter-  auf dem Schulhof abzulichten. Es entstand jeweils ein ernsthaftes sowie ein „Spaß“-Foto. Selbstverständlich wurde fleißig bestellt und somit fast der obengenannte Betrag erzielt – aufgerundet durch die Klassenkasse der 9b!

Foto: Herr Schwalb, Frau Kuchta, Frau Demmel, Herr Schappauf und Herr Gallesdörfer, Mauricio, Leonarda und Marina

von Pia Fichtner-Weyh

Nachdem das Sportfest wegen der extremen Temperaturen bereits verschoben wurde, fand es am Freitag, 28. Juni, bei strahlendem Sonnenschein statt.

Der akribischen Planung der Lehrkräfte Anna Bock, Andreas Kunert und Markus Dresp, tatkräftig unterstützt von Kolleginnen und Kollegen, war es zu verdanken, dass alles reibungslos ablief und die Klassen bei kurzen Wartezeiten im Schatten ihre Stationen absolvieren konnten. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen leiteten die jüngeren Kinder als Riegenführer, waren als Helfer an den Stationen tätig und verkauften Erfrischungsgetränke und Wassereis, so dass auch für innere Kühlung gesorgt war. Das Highlight des Festes lieferte jedoch die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde, die an einen Schlauch eine „Karibik-Brause“ anschloss und so für echtes Strandfeeling nach dem Dauerlauf sorgte.

Unterstützt wurden die Lehrkräfte auch von freiwilligen Helfern des Leichtathletik-Vereins, organisiert von Willy Atzenberger, die beim Weitsprung, Wurf und Sprint ihre Kompetenz einbrachten.

In der Turnhalle hatte Karina Bichler Tauziehen und Staffellauf für die ersten bis sechsten Klassen vorbereitet. Die Kinder hatten viel Spaß dabei und vergaßen auch den Fairplay-Gedanken nicht.

Dies war auch bei den vier Disziplinen des sportlichen Wettkampfes (Wurf, Weitsprung, Sprint und Ausdauerlauf) spürbar: Erfreulicherweise wurde eine große Anzahl an Ehren- und Siegerurkunden durch ehrgeiziges und begeistertes Mitmachen errungen und es herrschte eine gute Stimmung und ein harmonisches Miteinander!

von Pia Fichtner-Weyh

Kerstin Groeper, Autorentochter und für einige Zeit Wahlkanadierin, liebt die indianische Kultur und wählte diese zum Hauptthema ihres schriftstellerischen Schaffens. Hier in Edling stellte sie mehrere Kinderbücher vor und erzählte anschaulich vom Alltagsleben der Indianer. Sie zeigte traditionelle Kleidung und Spielsachen, übersetzte aus dem Stegreif in die indianische Sprache und beantwortete die vielen vielen Fragen der Kinder erschöpfend. Am Ende durften sich die Schülerinnen und Schüler Autogrammkarten auswählen, die Bilder von traditionell gekleideten Indianerkindern zeigten. Die Schriftstellerin wurde mit langanhaltendem Applaus bedacht, ihre Bücher stießen auf großes Interesse. In den kommenden Ferien wird Kerstin Groeper auch bei dem Western-Fest am Stoa zu Gast sein und auch indianische Freunde mitbringen. Sie war mehr als begeistert von ihrem Edlinger Publikum und lobte die Konzentration und Ruhe ihrer Zuhörer. Außerdem beschenkte sie die Schülerbücherei mit vier Exemplaren ihrer Bücher, so dass diese nach den Ferien ausgeliehen oder vorgelesen werden können! Wir danken Kerstin Groeper für ihre unkomplizierte, freundliche und großzügige Art, die bei den Kindern wunderbar ankam. Ihre Bücher erscheinen im Traumfänger Verlag, sie las und erzählte aus den Kinderbüchern „Blitz-im-Winter – Die Abenteuer eines Indianerjungen“ sowie aus „Geflecktes Pferdemädchen – Ein weißes Kind bei den Indianern“.

von Pia Fichtner-Weyh

Projektwoche „Starke Kinder“ in der Offenen Ganztagsschule Edling

Gesunde Ernährung, Selbstbewusstsein, Motivation und Sport: Diese Komponenten tragen zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder bei und helfen mit, sie psychisch und physisch zu stärken.

Frau Müller vom örtlichen dm-Markt bedachte die OGS mit einer großzügigen Spende: 755,55 Euro waren der Erlös des „Giving Friday“ im letzten November. Dieses Geld investierte Claudia Fischer (FischerNetzwerk, Träger der OGS) in die vom 20. bis 23. Mai stattfindende „Starkmacherwoche“. Den Auftakt bildete ein Theaterstück für alle Kinder, das in bayerischer Sprache von „Katis Kasperltheater“ dargeboten wurde und sich als so lustig und motivierend erwies, dass alle Zuschauer von Anfang bis Ende mitfieberten. Außerdem wurden zwei Taekwondo-Trainer engagiert, die Übungen zur Steigerung des Selbstbewusstseins anboten, der Sportwissenschaftler Jens Worg zeigte Inhalte  vom Präventionsprogramm  KinderFit, das sich auf den kindgemäßen Bewegungsbedarf konzentriert und Frau Müller vom dm-Markt war  für das Basiswissen rund um die gesunde Ernährung zuständig. Hier wurde nicht nur die Ernährungspyramide betrachtet, sondern auch an witzigen Stationen Wissen über Geschmack und Inhalt der Lebensmittel vermittelt. Wer nicht teilnehmen wollte oder konnte, wurde wie gewohnt zu den Hausaufgaben- und Spielzeiten betreut. Der zusätzliche Organisationaufwand, der dadurch für das Team der OGS entstand, hat sich dennoch gelohnt – trug die Projektwoche doch dazu bei, Denkweisen zu hinterfragen und neue Wege anzubahnen. Außerdem hat diese Woche  letztendlich Kindern und Mitarbeiter/innen viel Spaß und Freude bereitet!

von Magdalena Fischbacher

Am 08.05.2019 fand das traditionelle Tischtennisturnier der Mittelschule statt. Aufgeteilt in die Jahrgangsstufen 5+6 und 7-9 wurde zuerst im Rundlaufmodus ein Plattensieger ermittelt und anschließend ging es im Spiel eins gegen eins um den Turniersieg. Die Schülerinnen und Schüler duellierten sich am Vormittag auf hohem Niveau und auch das Lehrerkollegium durfte sich an der Platte beweisen.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 konnte sich Jesco Gleißenberger durchsetzen. In den Jahrgangsstufen 7-9 hieß der Sieger Lennard Sparschuh, dieser durfte anschließend noch gegen den Schulleiter antreten und konnte nach anfänglicher Aufregung auch dieses Match gewinnen.

Ein großer Dank geht an die Organisatoren und Teilnehmer, die den Vormittag mit viel Freude und Engagement gestaltet haben.

von Petra Artmann

„Ein Mosaik wollen wir sein auf dem Weg hin zum Berufsleben“, so die Worte von Hr. Vogelsinger von der Berufsschule Wasserburg, der in Begleitung mit zwei Azubis die beiden 7. Klassen der Mittelschule Edling besuchte.  In einer anschaulichen Präsentation stellten die beiden Jugendlichen im ersten Lehrjahr ihr „Schulleben“ an der Berufsschule sowie Erfahrungen im ersten Lehrjahr vor. Ebenso wurden die einzelnen Berufsschulen im Landkreis Rosenheim mit ihren jeweiligen Schwerpunkten bzw. Fachrichtungen aufgezeigt. Anschließend konnten die Schüler der Mittelschule Fragen an die Gäste stellen, wobei nach Aussage der Schüler fast alle Fragen im Vortrag bereits beantwortet wurden.

Ein Dank auf diesem Weg an die Berufsschule, die seit vielen Jahren die Vorbereitung der Mittelschüler hin zur Berufsausbildung mit Informationsveranstaltungen und Besuchen der 8. Klasse in der Berufsschule mitbegleitet.

von Pia Fichtner-Weyh

Am 19. März besuchte der Jugendbeauftragte der Wasserburger Polizeidienststelle, Herr Kückel, die beiden fünften Klassen der Franziska-Lechner-Schule. Mit der Abfrage der persönlichen Handy- und PC-Nutzung, dem Spiel „Darf man das- oder darf man das nicht“ und der Aufklärung über Schutz und Strafbarkeit im Medienbereich verging die Zeit wie im Flug. Die Kinder waren aufmerksam, sehr interessiert und stellten  viele Fragen. Innerhalb der drei Schulstunden, die für den Vortrag angesetzt waren, konnten so auf kurzweilige und anschauliche Art viele Informationslücken gefüllt werden. Diese polizeiliche Arbeit holte die Kinder in ihrer Erlebniswelt ab und kam daher hervorragend an.

von Sarah Miebach

Unter dem Motto „Ich bin gut so, wie ich bin“ – steht das Projekt der Jugendsozialpädagogin mit den Mädchen aus der 6ten Klasse. Ziel ist es, die Selbstwirksamkeit und Stärken der heranwachsenden Mädchen zu fördern bzw. hervorzuheben.

Immer donnerstags treffen sich zehn Mädchen mit der Jugendsozialpädagogin Frau Miebach, die von ihrer Schulhündin „Chili“ tatkräftig unterstützt wird. Die Treffen dauern meist 45 Minuten, aber meist etwas länger. Das übergeordnete  Ziel ist es neben der Stärkung des Selbstbewusstseins, die Partizipation der Schülerinnen anzukurbeln und ernst zu nehmen. Weitere Teilziele des Projektes lauten, einen besseren Zugang zur eigenen Biografie bekommen und bereits Vergessenes wieder aufleben lassen, um dann Ressourcen herausarbeiten, Schwächen anzuerkennen und sie mit Stärke füllen und Selbstbewusstsein wieder aufzutanken. Die Methoden hierfür sind Anteile aus der Biografiearbeit, mit verschiedenen Fragestellungen: Woher komme ich, wer hat mich auf diesem Wege begleitet, was hat mich motiviert? Hatte ich Vorbilder? Wer hat mir über Stolpersteine geholfen? Hierbei werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet, die wiederrum für die Zukunft helfen können. Aus dieser Rückschau können die jungen Damen dann ableiten, was in der Zukunft Zufriedenheit und Erfolg bringen könnte. Oder wie es gelingen kann über Stolpersteine zu steigen und vor allem mit Wem. Im Weiteren haben die Mädchen sich auch für ein gemeinsames Waffelbacken als Team entschieden. Hierzu haben sich die Mädchen selbstorganisieren können und ein tolles Ergebnis erzielt. Danach folgte eine Entspannungsreise mit anschließender Massage mit Igelbällen. Weitere Einheiten folgen noch, in der es darum gehen wird, die Rollenerwartungen die an junge Mädchen gestellt werden, zu beleuchten und auch „Stopp“ Sagen zu lernen. Auch flammen immer wieder Gefühle auf, die die Mädchen nicht einordnen können und dadurch verunsichert werden – getreu der Pubertätsphase. Hier werden diese Gefühle sehr ernstgenommen und angesprochen. Sie genießen diese Zeit sehr, da es einzig und allein um sie selbst geht und ihre Gefühle. Auch Schwierigkeiten thematisieren hier die Mädchen offen und geben sich gegenseitig Ratschläge in entspannter und vertrauensvoller Atmosphäre.

                                                            

von Sarah Miebach

Anti-Mobbing-Projekte an der Franziska-Lechner- Schule.

Die Unterschiedlichkeiten in Klassenverbänden, Lehrerzimmern und im Elternhaus, wie auch das geringe Maß an gemeinsamen Werten schaffen ein deutliches Konfliktpotential. Damit einher geht der allgemeine Werteverfall im Sinne von geringem Solidaritätsgefühl und wenigen verbindlichen Werten und Verhaltensregeln. Zudem fällt bei den Schülern auf, dass sie geringe Fähigkeiten haben, Konflikte konstruktiv zu lösen. Die Kombination dieser Faktoren können die Entstehung von Mobbing begünstigt.

Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet „anpöbeln“, „fertigmachen“. Mobbing ist eine Form von offener/versteckter Gewalt gegen Personen über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Es handelt sich hierbei um verbale oder physische Gewalt. Mobbing unter Schülern bezeichnet alle böswilligen Handlungen, die nur das einzige Ziel haben, Mitschüler fertig zu machen (Hänseln, Drohen, Abwerten, Beschimpfen, Ausgrenzen, Rufschädigung, „Kaltstellen“, Beschädigung von Eigentum der gemobbten Person, usw.)

Oft suchen die Opfer das Problem zuerst bei sich. Das Opfer informiert nur selten die Lehrer oder die Eltern. Die Folgen wirken sich auf die gesamte Persönlichkeit des Betroffenen aus im Sinne von Verlust des Selbstvertrauens, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen. Die Isolierung und Vereinsamung führen oft zu depressiven Verstimmungen und Passivität, Lernunlust und Schulvermeidung, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Albträume, Leistungsrückgang, Häufung von Fehltagen durch „Krankheiten“ oder Schwänzen, sozialer Rückzug, Ängste, Depressionen und im schlimmsten Fall zu Suizidversuchen.

Mobbing ist kein individuelles Problem der Opfer oder Täter, sondern ein Gruppenphänomen, das sich entwickeln konnte, weil keine rechtzeitigen Interventionen erfolgt sind. Bestimmte Persönlichkeitszüge der Opfer fördern das Mobbing, wie z.B. Ängstlichkeit, Überangepasst sein, anderes Aussehen, Ungeschicklichkeit, Andersartigkeit, Hippeligkeit etc.

Insgesamt verfügen diese Kinder nicht über die soziale Sicherheit um sich allein gegen die Täter zur Wehr setzen zu können. Den Tätern geht es meist um Demonstration von Stärke, Steigerung des eigenen (geringen) Selbstwertes, Überspielen von eigenen Schwächen. Mobbing kommt in allen Altersstufen vor. Jungen neigen eher zu offener Aggression (körperlich oder verbal) und Mädchen eher zu sozialer Ausgrenzung oder dem Verbreiten von Gerüchten.

Seit ich im Jahre 2017 hier als JaS-Fachkraft tätig bin, kommt es zunehmend zu Mobbingvorfällen, so dass ich nach Möglichkeiten suchte in den Klassen, in denen das Thema Bedeutung hat, entsprechende Projekte anzubieten oder Kooperationspartner, wie die Jugendbeamten der Polizei einzuladen. Neben den Netzwerkpartnern kommen auch unterschiedliche Medien (Filme) und Methoden (Kooperationsspiele, Achtsamkeitsübungen, Rollenspiele„ „No blame approach“ u.v.m)  zum Tragen. Wichtig hierbei sind die Auswertungen mit den Schülerinnen und Schülern, wie auch das Einfühlen in das Opfer.

Mobbing endet natürlich nicht schlagartig nach so einem Projekt, der Umgang miteinander verändert sich aber merklich. Je mehr Klassen an einem solchen Projekt teilnehmen, desto breiter zeigt sich diese Veränderung, nach dem Motto: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“

Wichtig und als sehr wertvoll erlebe ich auch die enge Kooperation mit Lehrern und Eltern, denn wenn wir hier eng zusammenarbeiten und alle an einem Strang ziehen, wie auch gute Vorbilder für unsere Kinder sind, für sie einstehen, kann es besser gelingen Mobbing einzugrenzen, als wenn jeder dies auf eigene Faust probiert.